Robert Bjork prägte den Begriff 1994, um ein kontraintuitives empirisches Muster zu fassen: Die Lernbedingungen, die am leichtesten wirken — flüssiges Wiederlesen, geblockte Übung, vertrauter Kontext — bringen die schlechtesten Langzeitresultate. Die Bedingungen, die am schwersten wirken — verteilte Wiederholungen, Abruf unter Verdeckung, gemischte Themen — bringen die besten.
Die Intuition der Lernenden liegt fast immer falsch. Was produktiv wirkt, ist oft die Kompetenzillusion (Wiedererkennen mit Erinnern verwechselt). Was langsam und frustrierend wirkt, ist oft Enkodierung im Gange.
Fluera baut erwünschte Schwierigkeiten gezielt ein. Leerer Canvas, wo eine Vorlage einfacher wäre. Abrufprompts vor der Antwort. Verteilte Wiederholungen, die sich vergrößern. Fog of War, das vor der Prüfung verdeckt. Jede Reibung im Produkt ist eine Reibung, die Bjork wiedererkennen — und empfehlen — würde.