Fluera

motivação · pedagogia

Albert Bandura

1977 · 1997 · Lebenswerk

Psychologe in Stanford, der Selbstwirksamkeit identifizierte — den lokalen Glauben an die eigene Fähigkeit, eine konkrete Aufgabe zu meistern — als den stärksten einzelnen Prädiktor schulischer Leistung. Stärker als IQ, stärker als Lerngewohnheiten, stärker als Herkunft.

Referenzwerk
Self-efficacy: The exercise of control (1997) — *Selbstwirksamkeit: Die Ausübung von Kontrolle*

Selbstwirksamkeit unterscheidet sich vom Selbstwertgefühl. Sie ist domänenspezifisch und speist sich aus vier Quellen: Mastery-Erfahrungen (vergangene Erfolge), stellvertretende Erfahrungen (zu sehen, wie andere wie du Erfolg haben), verbale Überzeugung (glaubwürdige Ermutigung) und emotionale Regulation (die Physiologie der Herausforderung steuern).

Für Lernende baut sich Selbstwirksamkeit Interaktion für Interaktion auf — oder erodiert. Eine App, die immer die Antwort hat, lehrt erlernte Hilflosigkeit: Der Lernende verinnerlicht, dass das Werkzeug fähig ist, nicht er selbst. Eine App, die Abruf scaffoldet und die Anstrengung der Lernenden würdigt, bewirkt das Gegenteil.

Das Design von Fluera ist hier bewusst gesetzt. Feedback würdigt Anstrengung und Fortschritt (“du bist mit deiner Arbeit zu diesem Konzept gelangt”), niemals angeborenes Talent (“du bist so klug”). Jeder abgeschlossene Knoten ist eine Mastery-Erfahrung, die der Lernende besitzt.