Das Canvas
Gesten, Zoom und Navigation
Das Canvas ist in alle Richtungen unendlich. Hier ist, wie du dich darin bewegst, ohne dich zu verlieren.
Aktualisiert 20. April 2026
Das unendliche Canvas macht eine Sache offensichtlich wahr und eine andere nicht ganz so offensichtlich wahr. Offensichtlich: dir geht der Platz nie aus. Nicht ganz so offensichtlich: du kannst dich im Raum verlieren. Auf dieser Seite geht es darum, orientiert zu bleiben.
Gesten mit einem und zwei Fingern
| Geste | Was sie macht |
|---|---|
| Ein Finger — ziehen | Canvas pannen |
| Zwei Finger — Pinch | Hinein- und herauszoomen |
| Zwei Finger — drehen | Rotiert das Canvas |
| Zwei Finger — Doppeltipp | Setzt Zoom und Rotation auf 100 % zurück |
| Drei Finger — nach oben wischen | Übersichtsmodus (Kontinent-Ansicht) |
| Drei Finger — Tipp | Quick-Select des zuletzt benutzten Werkzeugs |
Auf dem Desktop funktionieren dieselben Gesten mit dem Trackpad. Maus-Nutzer/innen: Leertaste+ziehen zum Pannen, Strg+Scroll zum Zoomen.
Stift und Finger sind unterschiedlich
Standardmäßig zeichnet der Stift und der Finger navigiert. Du kannst das in Einstellungen → Canvas → Input-Mapping umkehren, wenn du es bevorzugst, aber wir empfehlen, beim Standard zu bleiben — so kannst du deine Hand auf dem Bildschirm abstützen, ohne dir Sorgen über versehentliche Markierungen zu machen.
Übersichtsmodus
Mit drei Fingern nach oben wischen (oder Cmd+0 auf dem Desktop) zoomt heraus, um das gesamte Canvas auf einen Blick zu zeigen. Das ist die Kontinent-Ansicht. Sie ist die Ansicht, die den Memory Palace funktionieren lässt — sie lässt dich Konzept-Stadtviertel sehen, die sich über die Zeit bilden.
Tippe im Übersichtsmodus auf eine beliebige Region, um den Zoom auf einer angemessenen Stufe zu dieser Position zurückzubringen.
Benannte Sektionen und Bookmarks
Wenn dein Canvas groß wird, nutze Sektion, um benannte Regionen zu markieren. Eine Sektion ist einfach ein benannter rechteckiger Bereich — tippe auf ihren Label in der Canvas-Liste, um dorthin zu springen.
Bookmarks (Cmd+B) speichern einen bestimmten Zoom+Position und lassen dich später zurückkehren.
Was nicht zu tun ist
- Verbring keine zehn Minuten mit Aufräumen, bevor du anfängst zu schreiben. Das räumliche Layout entsteht aus dem Inhalt, nicht umgekehrt.
- Lösch keine alten Cluster, um “auszumisten”. Sie sind eine Aufzeichnung deines Denkens über die Zeit. Ein dünn besiedeltes Stadtviertel ist eine Information.
- Zoom nicht so nah ran, dass du die räumliche Spur verlierst. Wenn du nur einen Knoten siehst, arbeitest du wie eine Listen-App. Zoom ab und zu heraus, um dich zu erinnern, wo du bist.
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- Der 12-Schritte-Zyklus — wie sich Navigation auf räumliche Rückkehr bezieht
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